La gràcia tolera el pecat?

604 tolera el pecat de gràciaViure en gràcia significa rebutjar el pecat, no tolerar-lo ni acceptar-lo. Déu està en contra del pecat: l'odi. Es va negar a deixar-nos en la nostra condició pecaminosa i va enviar al seu fill perquè ens alliberés d’ella i dels seus efectes.

Als Jesus eine Frau ansprach, die Ehebruch beging, sagte er zu ihr: «Ich verurteile dich auch nicht, entgegnete ihr Jesus. Du kannst gehen, aber sündige nun nicht mehr!» (Johannes 8,11 HFA). Jesu Aussage zeigt seine Verachtung gegen die Sünde und vermittelt eine Gnade, die Sünde mit erlösender Liebe konfrontiert. Es wäre ein tragischer Fehler, Jesu Bereitschaft, unser Erretter zu werden, als Toleranz gegenüber der Sünde zu sehen. Der Sohn Gottes wurde einer von uns, gerade weil er der täuschenden und zerstörerischen Macht der Sünde gegenüber völlig intolerant war. Anstatt unsere Sünde zu akzeptieren, hat er sie auf sich genommen und sie dem Gericht Gottes unterworfen. Durch sein Selbstopfer wurde die Strafe, der Tod, den Sünde über uns bringt, getilgt.

Quan mirem el món caigut que vivim i quan mirem les nostres pròpies vides, és obvi que Déu permet el pecat. Tanmateix, la Bíblia estableix clarament que Déu odia el pecat. Per què? A causa del dany que se’ns va fer. El pecat ens fa mal: fa mal a la nostra relació amb Déu i amb els altres; ens impedeix viure en la veritat i en la plenitud de qui som, dels nostres éssers estimats. Al tractar el nostre pecat, que va ser eliminat a través de Jesús, Déu no ens allibera immediatament de totes les conseqüències esclavitzades del pecat. Però això no vol dir que la seva gràcia ens permeti continuar pecant. La gràcia de Déu no és la seva tolerància passiva al pecat.

Als Christen leben wir unter der Gnade - befreit von den ultimativen Strafen der Sünde wegen Jesu Opfer. Als Arbeiter mit Christus lehren und preisen wir die Gnade auf eine Weise, die den Menschen Hoffnung und ein klares Bild von Gott als ihrem liebenden, vergebenden Vater gibt. Aber diese Botschaft kommt mit einer Warnung - erinnert euch an die Frage des Apostels Paulus: «Ist euch Gottes unendlich reiche Güte, Geduld und Treue denn so wenig wert? Seht ihr denn nicht, dass gerade diese Güte euch zur Umkehr bewegen will?» (Römer 2,4 HFA). Er sagte auch: «Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben?» (Römer 6,1-2).

Die Wahrheit der Liebe Gottes soll uns niemals dazu ermutigen, in unserer Sünde bleiben zu wollen. Gnade ist Gottes Vorsorge in Jesus, uns nicht nur von der Schuld und Schande der Sünde zu befreien, sondern auch von ihrer verzerrenden, versklavenden Kraft. Wie Jesus sagte: «Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht» (Johannes 8,34). Paulus warnte: «Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit» (Römer 6,16). Sünde ist eine ernste Angelegenheit, denn sie versklavt uns dem Einfluss des Bösen.

Dieses Verständnis der Sünde und ihrer Folgen führt uns nicht dazu, Worte der Verurteilung auf Menschen zu häufen. Stattdessen sollen unsere Worte, wie Paulus bemerkte, «Redet mit jedem Menschen freundlich; alles, was ihr sagt, soll gut und hilfreich sein. Bemüht euch darum, für jeden die richtigen Worte zu finden» (Kolosser 4,6 HFA). Unsere Worte sollten Hoffnung vermitteln und sowohl die Vergebung der Sünden in Christus durch Gott als auch seinen Sieg über alles Böse erzählen. Nur von dem einen, ohne über das andere zu sprechen, ist eine Verzerrung der Gnadenmitteilung. Wie Paulus bemerkt, wird Gott in seiner Gnade uns niemals dem Bösen versklavt lassen: «Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet» (Römer 6,17).

A mesura que creixem en comprendre la veritat de la gràcia de Déu, cada cop comprenem per què Déu abomina el pecat. Perjudica i fa mal a la seva creació. Destrueix les relacions adequades amb els altres i calumnia el personatge de Déu amb mentides sobre Déu que el minven i una relació de confiança amb Déu. Què fem quan veiem un pecat a un ésser estimat? No el jutgem, però odiem el comportament pecaminós que el perjudica i potser a d’altres. Esperem i preguem que Jesús, el nostre estimat, s’alliberi del seu pecat per la vida que ha sacrificat per ell.

La lapidació de Esteve

Paulus ist ein kraftvolles Beispiel dafür, was Gottes Liebe im Leben eines Menschen bewirkt. Vor seiner Bekehrung verfolgte Paulus Christen heftig. Er stand daneben, als Stephanus gemartert wurde (Apostelgeschichte 7,54-60). Die Bibel beschreibt seine Einstellung: «Saulus aber hatte Gefallen an seinem Tode» (Apostelgeschichte 8,1). Weil er sich der enormen Gnade bewusst war, die er für die schrecklichen Sünden seiner Vergangenheit empfing, blieb die Gnade ein grosses Thema im Leben von Paulus. Er erfüllte seine Berufung, Jesus zu dienen: «Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes» (Apostelgeschichte 20,24).
Als escrits de Pau trobem un entrellaç de gràcia i veritat en allò que va ensenyar sota la inspiració de l’Esperit Sant. També veiem que Déu va transformar radicalment a Pau d’un jurista malhumorat que perseguia als cristians a un humil servent de Jesús. Va ser conscient del seu propi pecat i de la misericòrdia de Déu quan el va acceptar com a fill. Pau va abraçar la gràcia de Déu i va dedicar tota la seva vida a la predicació, independentment del cost.

Dem Beispiel des Paulus folgend, sollten unsere Gespräche mit Mitmenschen in Gottes erstaunlicher Gnade für alle Sünder begründet sein. Unsere Worte sollen davon zeugen, dass wir in Gottes fester Lehre, ein von der Sünde unabhängiges Leben führen. «Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Kinder bleiben in ihm, und können nicht sündigen; denn sie sind von Gott geboren» (1. Johannes 3,9).

Wenn Sie Menschen begegnen, die im Gegensatz zu Gottes Güte leben, anstatt sie zu verurteilen, sollen Sie mit ihnen sanftmütig umgehen: «Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streitsüchtig sein, sondern freundlich gegen jedermann, im Lehren geschickt, einer, der Böses ertragen kann und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist. Vielleicht hilft ihnen Gott zur Umkehr, die Wahrheit zu erkennen» (2. Tim. 2,24-25).

Igual que Pau, els teus companys humans necessiten una trobada real amb Jesús. Podeu servir en una trobada en què el vostre comportament correspon a la naturalesa de Jesucrist.

de Joseph Tkach